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Gynäkologie

In diesem Gebiet vertreibt Grünenthal G.m.b.H das hormonale orale Kontrazeptivum Belara®. Aufgrund ihres niedrigen Ethinylestradiol-Gehalts gehört Belara® zu den sogenannten Mikropillen.

Über die Pille

Das in der heutigen Zeit am häufigsten benutzte und am sichersten in seiner Wirkung wieder aufhebbare Verhütungsmittel ist die Pille. Inzwischen weiß man auch, dass die Pille neben der Schwangerschaftsverhütung auch noch eine ganze Reihe weiterer positiver Eigenschaften hat. Sie ist für viele Frauen heute meist mehr als nur eine ideale Verhütungsmethode.

Ab wann und wie lange?

Grundsätzlich sollte mit der Einnahme der Pille erst nach Eintritt der ersten Regelblutung begonnen werden. Neben der körperlichen Entwicklung sollte auch eine gewisse geistige Reife Voraussetzung für den ersten Umgang mit der Pille sein. Wenn dies der Fall ist, darf der Frauenarzt/ die Frauenärztin Mädchen ab dem 14. Lebensjahr die Pille verschreiben. Bei jüngeren Mädchen ist in der Regel ein Elternteil zu informieren.

Da es heute sehr niedrig dosierte Pillen gibt, können auch Frauen über 40 diese weiterhin einnehmen, selbstverständlich, wenn gesundheitliche Risiken sorgfältig ausgeschlossen sind.

Positive "Neben"wirkungen

Zahlreiche positive Eigenschaften der Pille haben mit der Empfängnisverhütung direkt nichts zu tun. So hat sie im Allgemeinen einen günstigen Einfluss auf die Periode, z.B. Regelmäßigkeit der Menstruation, Milderung der krampfartigen Regelschmerzen und Brustspannen. Oft wird die Pille wegen ihrer positiven Wirkung auf Haut und Haare auch als Therapeutikum und nicht nur zur Verhütung eingesetzt. Durch Auswahl einer geeigneten Pille kann man sie z.B. nutzen bei:

  • Akne,
  • Sehr fettigen Haaren,
  • Sehr fettiger Haut,
  • Hormonell bedingtem Haarausfall,
  • Übermäßig starker Gesichts- und Körperbehaarung.

Dabei handelt es sich um Pillen, die besondere Gestagene (z.B. Chlormadinonacetat) enthalten. Diese vermindern ein im Körper vorhandenes Übermaß männlicher Hormone (Androgene), die oft ursächlich an der Ausprägung von hormonell bedingten Haut- und Haarerkrankungen beteiligt sind. Diesen Effekt bezeichnet man als die antiandrogene Wirkung der Pille.

Der positive Einfluss der Pille auf Haut und Haar ist ein vorteilhafter Zusatznutzen für viele Frauen. Auch die Gewichtsneutralität ist für die meisten Anwenderinnen von großer Bedeutung. Fragen Sie ihren Frauenarzt/ Ihre Frauenärztin nach der "richtigen" Pille für Sie!

Mehr Informationen zum Thema Liebe und Verhütung finden Teenager auf der Website www.laralove.at