Schmerzfragebogen

Schmerzfragebogen und Schmerzanamnese

Menschen, die unter Schmerzen leiden, sind oft verzweifelt oder verängstigt. Deshalb ist es besonders wichtig, dass der Arzt sensibel und behutsam vorgeht. Gespräche mit dem Patienten sollen durch Vertrauen und aufmerksames Zuhören geprägt sein. Um die Aussagen des Schmerzpatienten abzurunden, erhält dieser einen Schmerzfragebogen, auf dem er Angaben macht zu: Schmerzen (Dauer, Art etc.), Krankheiten (auch Verletzungen und Operationen), Medikamenten und seiner familiären und beruflichen Lebenssituation.

Um die bestmögliche Behandlung zu entwickeln, ist der Arzt auf genaue Aussagen seines Patienten angewiesen. Niemand kann die Schmerzen so gut und genau beschreiben wie der Betroffene selbst. Mit Hilfe eines Schmerzfragebogens können die „Schmerzumstände” umfassend untersucht werden. Der Patient sollte unbeeinflusste und ehrliche Angaben zum Schmerz, seiner Krankengeschichte, zu bisher eingenommenen Medikamenten und zu seiner Lebenssituation machen. Oft erhalten Schmerzpatienten diesen Fragebogen bereits vor der ersten Untersuchung. So hat der Arzt die Möglichkeit, sich schon vorab zu informieren und kann sich auf das Gespräch entsprechend einstellen.

Zunächst wird sich der Arzt über die Schmerzgeschichte (Schmerzanamnese) informieren. Diese klärt Art, Häufigkeit, Stärke und wo der Schmerz quält.