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Schmerzpflaster

Was ist ein Schmerzpflaster?

Schmerzpflaster

Das Schmerzpflasters ist eine neue Methode, Schmerzmedikamente dauerhaft und unkompliziert zu verabreichen. Schmerzpflaster ermöglichen es, dem Körper über die Haut ein schmerzstillendes Medikament – in diesem Fall ein Opioid – ständig gleichmäßig zur Verfügung zu stellen.

Die meisten Schmerzpflaster müssen laut Herstellerangaben alle 72 Stunden gewechselt werden.  Ein neues Schmerzpflaster ermöglicht aufgrund seiner langen Wirkdauer einen Pflasterwechsel an jedem 4. Tag. Dies ermöglicht zwei feste Wechseltage pro Woche zu wählen.

Wie wirkt das Schmerzpflaster?

Das Medikament wird über kleine Blutgefäße in der Haut aufgenommen und über den Blutstrom im ganzen Körper verteilt. Die Kontrollmemmbran des Pflaster gewährleistet, dass nicht zu viel und nicht zu wenig Wirkstoff aufgenommen wird. Daraus ergibt sich ein bestimmter, gleich bleibender Wirkspiegel des Medikaments im Blut, der für tagelange Schmerzkontrolle sorgt.

Das unangenhme „Leben nach der Uhr” fällt damit weg, das das Medikament nicht mehrmals täglich zu festgelegten Zeiten eingenommen werden muss.

Was muss  beim Aufkleben eines Pflasters beachten?

Das Pflaster sollte nur auf glatte und unbehaarte Haut geklebt werden. Ideal sind der Oberkörper, die Oberarme und die Oberschenkel.

Die Haut unter der Klebefläche sowie der umliegenden Stellen sollten intakt, sauber, trocken und fettfrei sein.
Das  Pflaster auf gerötete, gereizte oder verletzte, vernarbte Hautstellen zu kleben, sollte vermieden werden

Was muss beim Wechseln eines Schmerzpflasters beachtet werden?

Der Pflasterwechsel sollte sehr behutsam erfolgen. Die Pflasterstelle sollte nur mit Wasser gereinigt werden. Nach erfolgtem Wechsel sollte das neue Pflaster auf eine andere Stelle geklebt werden, damit die Haut Zeit hat, sich zu regenerieren.